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Die Fischerei in den arktischen Gewässern

Zeit:

Die Grundlage unsere Geschäftstätigkeit sind die Fische und Meeresfrüchte des Nordatlantiks und des Arktischen Ozeans. Unsere Fabriken werden täglich von unseren eigenen Fischereifahrzeugen sowie von selbstständigen Fischern beliefert.

Royal Greenland hat seine Wurzeln in der Fischerei in den arktischen Gewässern, die wir sowohl mit eigenen Schiffen als auch in Zusammenarbeit mit einem großen Netzwerk selbstständiger Fischer durchführen.

Küstenfischerei

Royal Greenland betreibt mehr als 40 lokale Verarbeitungsanlagen in Westgrönland, Quebec und Neufundland und sichert damit kurze Wege von den Fangplätzen bis zu den Fabriken. Die Fischer liefern ihren frischen Fang direkt an die Fabriken, wo Royal Greenland die Rohware übernimmt.

Küstenfischerei

In Grönland werden Dingis als private Transportmittel und als Fischerboote genutzt. Hier kommen Tradition und neueste Technik zusammen, um die manuelle Arbeitsbelastung zu verringern und Fisch von höchster Qualität zu garantieren

Zu den in der Küstenfischerei verwendeten Fangmethoden gehören Haken und Langleinen, Stellnetze, Reusen und Ringwaden, die sich alle durch geringe Umweltauswirkungen und niedrigen Treibstoffverbrauch auszeichnen.

Haken & Langleinen
Schwarzer Heilbutt, Kabeljau, Rotbarsch, Steinbeißer
Stellnetz
Seehase, Schwarzer Heilbutt, Rotbarsch, Steinbeißer, Kabeljau
Reusen
Schneekrabbe
Reusen
Kabeljau
Hummer fallen
Hummer
Dredgen
Tiefseescallops

Hochseefischerei

Die Hochseefischerei erfolgt mit hochseetauglichen Fabrikschiffen. Auf diesen Schiffen werden die frischen Fische oder Meeresfrüchte an Bord geholt und dort innerhalb weniger Stunden sortiert, verarbeitet und tiefgefroren, was eine besonders hohe Frische und Qualität garantiert.

Snurrewaden
Scholle
Scherbrettnetz
Garnelen, Schwarzer Heilbutt, Scholle
Pelagisches Schleppnetz
Schwarzer Heilbutt, Seelachs, Schellfisch, Makrele

Die Trawler sind bei jedem Wetter unterwegs, wobei die Einsatzplanung sich im Laufe des Jahres ändern kann, falls das Packeis im Winter früher als erwartet kommt oder sich ein Sturm ankündigt. Die Fahrtrouten der Schiffe hängen jedoch nicht nur von den Witterungsbedingungen, sondern auch von den Fischereiquoten und den Fischbeständen ab. Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, wann und wo wir in jeder Saison Fische und Meeresfrüchte von höchster Qualität fangen können.

Das Leben an Bord eines Fischereischiffs

Um weit entfernte Fanggebiete zu erreichen, sind die Hochseeschiffe in der Regel mehrere Wochen lang im Einsatz, bis ihre Frachträume gefüllt sind. Auf See wird ständig gefischt, wobei zwei vollständige Besatzungen rund um die Uhr im Schichtbetrieb arbeiten. Jede Schicht dauert in der Regel 8 Stunden.
Eine vollständige Besatzung besteht aus etwa 25 Personen:

  • Kapitän: Schiffsführer, plant die Fahrtroute und die Fänge sowie den Betrieb des Schleppnetzes
  • Erster Offizier: Unterstützt den Kapitän, fährt das Schiff, navigiert
  • Erster Ingenieur: Verantwortlich für den Betrieb sowie die Wartung der Maschine und der gesamten Elektronik
  • 2-3 Maschinisten: Maschinenbetrieb und Wartung
  • 8-10 Fischer an Deck: Bedienung des Schleppnetzes an Deck
  • Werksleiter: Überwachung und Planung der Produktion
  • 10-14 Fabrikarbeiter: Durchführung der Produktion
  • Koch: Verpflegung und praktische Arbeit

Die Fischerei wird für jeweils zwei Jahre geplant, so dass die Besatzung ihren Arbeitsplan lange im Voraus kennt. In der Regel wird acht Wochen hintereinander an Bord gearbeitet, gefolgt von acht Wochen Freizeit an Land.

Siehe auch

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